HBO in der MKG und Implantologie

Speziell bei einem vorgeschädigten Kieferknochen wie z.B. bei latenten Entzündungen, Knochenrückgang bei älteren Patienten, starken Rauchern etc. ist die Einheilung von Implantaten nicht sicher. Selbst ein Knochenaufbau führt nicht immer zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Manchmal muß der Zahnarzt daher von Implantaten abraten. Dem Patient bleibt dann nur noch die Prothese oder eine Brücke.

Zur besseren Einheilung eines Implantats wird der Kieferknochen mit Hyperbarem Sauerstoff optimal vorbereitet.

Durch die hohe Sauerstoffkonzentration im Blut wird der Kieferknochen mit sehr viel sauerstoffreicherem Blut durchströmt als üblich. Dies bewirkt das Abheilen von Knochenentzündungen. Es führt auch zur Einsprossung von kleinen Blutgefäßen und zur Neubildung von Knochenbälkchen. Der Kieferknochen wird insgesamt gekräftigt. In einem so gestärkten und gut durchbluteten Kieferknochen kann der Kieferchirurg sogar ohne weiteres auch mehrere Implantate erfolgreich setzten.  

Abhängig vom individuellen Zustand des Kieferknochens sind vor der Implantation ca. 10 Behandlungen mit hyperbarem Sauerstoff erforderlich. Um das Ergebnis noch besser zu konsolidieren, können gegebenenfalls noch einige weitere Sitzungen nach dem Eingriff notwendig sein.